Bücher-für-den-Michel stiftet Bücherecke in der Stadtteilküche Dulsberg

Am 25.06.12 konnten wir erneut mit gebrauchten Büchern aus Bücherspenden und Haushaltsauflösungen eine kostenlose Bücherecke in Hamburg stiften. Diesmal konnten wir einen tollen Ort für unsere neue Bücherecke wählen: Den POTTKIEKER.

Der POTTKIEKER ist die Stadtteilküche Dulsberg, die vom gemeinnützigen Verein “Mook Wat” betrieben wird. Der POTTKIEKER bietet für Frauen aus dem Stadtteil Dulsberg, die im Sozialhilfebezug stehen, einen Arbeitsplatz im Küchen- und Hauswirtschaftsbereich an. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen im Bereich Großküche zu qualifizieren, um ihnen einen Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Auf der anderen Seite bietet er den “Dulsbergern” einen günstigen Mittagstisch an. Dort können Sie in einer netten und gemütlichen Atmosphäre ein vollwertiges und abwechslungsreiches Mittagessen zu sich zu nehmen. Weiterhin werden für Feierlichkeiten und besondere Anlässe Büfetts und Kuchen außer Haus angeboten.

Unsere Bücherecke steht den Besuchern der Stadtteilküche kostenlos zur Verfügung und wird auch langfristig von uns unterstützt werden.

Bücher-für-den-Michel – wenn´s gut werden soll !

Bücherspenden von unserer Aktion "Bücher-für-den-Michel" beim Ausladen

Bücherspenden von unserer Aktion „Bücher-für-den-Michel“ beim Ausladen

 

Bücher am noch zu errichtenden Standort der werdenden Bücherecke

Bücher am noch zu errichtenden Standort der werdenden Bücherecke

Speisesaal der Stadtteilküche Dulsberg (vor dem Halbfinale...)

Speisesaal der Stadtteilküche Dulsberg (vor dem Halbfinale…)

Bücher-für-den-Michel gefragter Ansprechpartner für Haushaltsauflösungen in Hamburg

Bücher für den Michel entwickelt sich immer mehr zum gefragten Ansprechpartner für Haushaltsauflösungen in Hamburg. So konnten alleine letzte Woche drei Kunden erfolgreich betreut werden, die über die Sachspendenannahme der Diakonie Hamburg vermittelt worden waren. Unter anderem fanden so zwei Autoladungen mit Altkleidern ihren Weg zum Diakonieladen Jack un´ Büx des Michels. Auch konnten wieder mehrere Abholung in von Hausrat und Möbeln durch den Verein Mook Wat vermittelt werden zu unserer besonderen Freude konnte eine komplette Haushaltsauflösung in Finkenwerder an das Sozialkaufhaus fairKauf aus Harburg vermittelt werden es zeigt sich immer mehr wie hoch der Bedarf an einem zentralen Ansprechpartner für die Beratung und Begleitung von Haushaltsauflösungen ist und wie viele Dinge so noch wieder einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden können. Deshalb auch heute unser Bild von medizinischen Hilfsmitteln aus verschiedenen Haushaltsauflösungen, die ich heute der Sachspendenannahme des Pflegeheimes Tabea überreichen konnte.

Lesen Sie demnächst: wie Bücher für den Michel aus Bücherspenden schon zwei Mikrokredite des Social Business Stiftung generieren konnte.

Sachspendenübergabe Pflegeheim Tabea durch Bücher-für-den-Michel

Sachspendenübergabe Pflegeheim Tabea durch Bücher-für-den-Michel

Wochenblatt berichtet über Bücher-für-den-Michel und Haushaltsauflösungen in Hamburg

Das Wochenblatt Altstadt/St.Georg brachte ebenfalls vor kurzem einen Bericht über unsere Arbeit im Bereich der Haushaltsauflösungen und erläuterte die Vorteile wenn man einen Ansprechpartner hat, der alles koordiniert und organisiert:

Die karitative Seite mit Rettung der Bücher, der Kleidung, sowie Teilen des Hausrates und vielleicht einiger Möbel. Gleichzeitig die Organisation eines „Entrümplers“ für die kostenpflichtige besenreine Räumung, eines Ankäufers für etwaige Wertgegenstände oder eines Maklers für den nahtlosen Verkauf des Objektes. Hier greifen alle Zähne ineinander und Sie haben den Kopf frei für andere Dinge…

Organisation von Haushaltsauflösungen durch Bücher-für-den-Michel - das Wochenblatt berichtet

Organisation von Haushaltsauflösungen durch Bücher-für-den-Michel – das Wochenblatt berichtet

Der Text im Wortlaut:

NEUSTADT. Haushaltsauflösungen, das bedeutet meist: Ein großer Container wird vorgefahren, Möbel und andere Habseeligkeiten landen dort und kurz darauf auf der Mülldeponie. Nicht selten befinden sich darunter Gegenstände, die durchaus noch in einem guten Zustand sind und über die sich andere – insbesondere hilfsbedürftige- Menschen freuen würden. Außerdem ist dieses Vorgehen ökologisch nicht gerade sinnvoll. Unter dem Motto „Wegschmeißen kann jeder…“ hat die Einrichtung „Bücher-für-den-Michel“ in Kontakt
mit der Diakonie des Michels daher eine Haushaltsauflösung
der besonderen Art ins Leben gerufen. „Wir organisieren alles
rund um die Haushaltsauflösung im Raum Hamburg und
sorgen dabei für einen würdigen und respektvollen Umgang
mit den Habseligkeiten“, erklärt Christian Requard,
Ansprechpartner bei Bücher-für-den-Michel, einer Aktion
der Online-Buchhandlung „familienrequard“ zur Förderung
von Projekten der Hauptkirche St. Michaelis. Zu den Kunden
zählen zum großen Teil ältere Menschen, die in ein Pflegeheim
umziehen müssen, in das sie aus Platzmangel nicht
all ihr Hab und Gut mitnehmen können: „Sie sind oftmals
traurig, wenn zum Beispiel der geliebte Wohnzimmerschrank
auf dem Müll landet, weil in der Familie niemand dafür
Verwendung findet“, so Requard. Es kam daher nicht selten
vor, dass bei der Abholung von größeren Bücher- aber
auch Kleiderspenden – für den Second-Hand-Laden „Jack
und Büx“ am Michel – gefragt wurde, ob nicht auch dieses
oder jenes, gut erhaltene Möbelstück mitgenommen und einem
neuen Besitzer übergeben werden könne. Gefragt – getan.
Das Konzept der Haushaltsauflösung ist einfach wie genial.
„Wir bieten Interessierten einen Ansprechpartner, der ein
komplettes Netzwerk für die Auflösung des Haushalts bietet“,
erklärt Requard. Dazu zählen seriöse Ankäufer für Wertgegenstände,
Unternehmen für Seniorenumzüge, Makler
für einen eventuellen Verkauf von Wohnung oder Haus und
natürlich die Einrichtungen der Diakonie, in denen Bücher
für Lesecken, Kleidung und Schuhe für Diakonieläden und
Hausrat und Möbel für Sozialkaufhäuser kostenlos in gute
Hände kommen. Um die Organisation sowie den Abtransport
kümmern sich Requard und sein kleines Team. „Auch wenn
wir eng mit einem erfahrenen Haushaltsauflöser und im Süden
Hamburgs mit dem Sozialkaufhaus ‚fairkauf’ zusammenarbeiten,
ist es natürlich jedem seine eigene Entscheidung,
welches Unternehmen er für die Haushaltsauflösung oder
Nachlassräumung beauftragt. Wir sorgen dafür, dass möglichst
vieles aus dem Haushalt nicht in der Müllpresse landet,
sondern zu Stellen kommt, wo die Dinge noch gebraucht werden“,
so Requard. Höhere Kosten entstehen dadurch nicht.
Im Gegenteil: „Durch unsere Vermittlung der Dinge an karitative
Organisationen, die normalerweise weggeworfen
würden, sinkt die kostenpflichtig zu entsorgende Müllmenge.
Wir freuen uns natürlich, wenn unser Service durch eine Spende
honoriert wird – ansonsten ist er Service kostenlos“, sagt
Diakon Simon Albrecht. Die Nachfrage ist bisher groß, der
Service wird gerne in Anspruch genommen. Für die Zukunft
wünscht sich der Diakon und Christian Requard einen großen
Lagerraum, in den große Gegenstände zwischengelagert
und bei Kapazitäten in den Einrichtungen abgeholt
werden können. „Das wäre ein Traum, der momentan daran
noch scheitert, dass die Räumlichkeiten kostenlos oder deren
Miete über Spenden finanziert werden müssten“, sagt Diakon
Albrecht. Wer die Haushaltsauflösung mit Bücher-für-den-
Michel unterstützen möchte – sei es mit einem Raum oder
Spenden – meldet sich bitte unter 040-600 892 86 oder sendet
eine Mail an info@michel-buecher.de. (ab)

Süderelbe-Wochenblatt berichtet über Haushaltsauflösung in Hamburg – Finkenwerder unter Mitwirkung von Bücher-für-den-Michel

Im Rahmen unseres Angebotes der Organisation von Haushaltsauflösungen unter dem Aspekt des erhaltenden und wertschätzenden Umganges mit den Habseligkeiten berichtete das Süderelbe-Wochenblatt in einem grossen Artikel über unser Engagement.

Wir konnten der älteren Dame aus Finkenwerder erfolgreich helfen. So übernahmen wir gebrauchte Bücher für unsere Bücherecken und gebrauchte Kleidung und Schuhe für die Diakonie des Michels. Auch Teile des Möbiliars und des Hausrates konnten wir erfolgreich an den Verein „Mook Wat“ und das Sozialkaufhaus „fairkauf“ vermitteln, sodaß die eigentliche Entrümpelung ein deutlich geringeres Volumen aufwies und dadurch auch spürbar günstiger wurde.

Hier zeigt sich, daß durch unsere Kontakte und Erfahrung mit den einzelnen Stellen der Diakonie und der Caritas, sowie ausgewählten anderen Vereinen und Einrichtungen, der eigentliche Akt des Entrümpelns von seinem negativen Beigeschmack befreit werden kann. Gehen unsere Kunden doch grundsätzlich mit dem Gefühl aus einer Nachlassräumung, daß noch vieles wieder eine sinnvolle Verwendung gefunden hat und nicht alles weggeworfen werden mußte. Vielen Dank an das Süderelbe-Wochenblatt für die nette Begleitung in einem seelisch schwierigen Zeitabschnitt für unsere Kundin, die sich ebenfalls sehr über den Artikel gefreut hat !

Gesamter Artikel als pdf-Dokument:

Haushaltsauflösung Hamburg-Finkenwerder mit Bücher-für-den-Michel