Wochenblatt berichtet über Bücher-für-den-Michel und Haushaltsauflösungen in Hamburg

Das Wochenblatt Altstadt/St.Georg brachte ebenfalls vor kurzem einen Bericht über unsere Arbeit im Bereich der Haushaltsauflösungen und erläuterte die Vorteile wenn man einen Ansprechpartner hat, der alles koordiniert und organisiert:

Die karitative Seite mit Rettung der Bücher, der Kleidung, sowie Teilen des Hausrates und vielleicht einiger Möbel. Gleichzeitig die Organisation eines „Entrümplers“ für die kostenpflichtige besenreine Räumung, eines Ankäufers für etwaige Wertgegenstände oder eines Maklers für den nahtlosen Verkauf des Objektes. Hier greifen alle Zähne ineinander und Sie haben den Kopf frei für andere Dinge…

Organisation von Haushaltsauflösungen durch Bücher-für-den-Michel - das Wochenblatt berichtet

Organisation von Haushaltsauflösungen durch Bücher-für-den-Michel – das Wochenblatt berichtet

Der Text im Wortlaut:

NEUSTADT. Haushaltsauflösungen, das bedeutet meist: Ein großer Container wird vorgefahren, Möbel und andere Habseeligkeiten landen dort und kurz darauf auf der Mülldeponie. Nicht selten befinden sich darunter Gegenstände, die durchaus noch in einem guten Zustand sind und über die sich andere – insbesondere hilfsbedürftige- Menschen freuen würden. Außerdem ist dieses Vorgehen ökologisch nicht gerade sinnvoll. Unter dem Motto „Wegschmeißen kann jeder…“ hat die Einrichtung „Bücher-für-den-Michel“ in Kontakt
mit der Diakonie des Michels daher eine Haushaltsauflösung
der besonderen Art ins Leben gerufen. „Wir organisieren alles
rund um die Haushaltsauflösung im Raum Hamburg und
sorgen dabei für einen würdigen und respektvollen Umgang
mit den Habseligkeiten“, erklärt Christian Requard,
Ansprechpartner bei Bücher-für-den-Michel, einer Aktion
der Online-Buchhandlung „familienrequard“ zur Förderung
von Projekten der Hauptkirche St. Michaelis. Zu den Kunden
zählen zum großen Teil ältere Menschen, die in ein Pflegeheim
umziehen müssen, in das sie aus Platzmangel nicht
all ihr Hab und Gut mitnehmen können: „Sie sind oftmals
traurig, wenn zum Beispiel der geliebte Wohnzimmerschrank
auf dem Müll landet, weil in der Familie niemand dafür
Verwendung findet“, so Requard. Es kam daher nicht selten
vor, dass bei der Abholung von größeren Bücher- aber
auch Kleiderspenden – für den Second-Hand-Laden „Jack
und Büx“ am Michel – gefragt wurde, ob nicht auch dieses
oder jenes, gut erhaltene Möbelstück mitgenommen und einem
neuen Besitzer übergeben werden könne. Gefragt – getan.
Das Konzept der Haushaltsauflösung ist einfach wie genial.
„Wir bieten Interessierten einen Ansprechpartner, der ein
komplettes Netzwerk für die Auflösung des Haushalts bietet“,
erklärt Requard. Dazu zählen seriöse Ankäufer für Wertgegenstände,
Unternehmen für Seniorenumzüge, Makler
für einen eventuellen Verkauf von Wohnung oder Haus und
natürlich die Einrichtungen der Diakonie, in denen Bücher
für Lesecken, Kleidung und Schuhe für Diakonieläden und
Hausrat und Möbel für Sozialkaufhäuser kostenlos in gute
Hände kommen. Um die Organisation sowie den Abtransport
kümmern sich Requard und sein kleines Team. „Auch wenn
wir eng mit einem erfahrenen Haushaltsauflöser und im Süden
Hamburgs mit dem Sozialkaufhaus ‚fairkauf’ zusammenarbeiten,
ist es natürlich jedem seine eigene Entscheidung,
welches Unternehmen er für die Haushaltsauflösung oder
Nachlassräumung beauftragt. Wir sorgen dafür, dass möglichst
vieles aus dem Haushalt nicht in der Müllpresse landet,
sondern zu Stellen kommt, wo die Dinge noch gebraucht werden“,
so Requard. Höhere Kosten entstehen dadurch nicht.
Im Gegenteil: „Durch unsere Vermittlung der Dinge an karitative
Organisationen, die normalerweise weggeworfen
würden, sinkt die kostenpflichtig zu entsorgende Müllmenge.
Wir freuen uns natürlich, wenn unser Service durch eine Spende
honoriert wird – ansonsten ist er Service kostenlos“, sagt
Diakon Simon Albrecht. Die Nachfrage ist bisher groß, der
Service wird gerne in Anspruch genommen. Für die Zukunft
wünscht sich der Diakon und Christian Requard einen großen
Lagerraum, in den große Gegenstände zwischengelagert
und bei Kapazitäten in den Einrichtungen abgeholt
werden können. „Das wäre ein Traum, der momentan daran
noch scheitert, dass die Räumlichkeiten kostenlos oder deren
Miete über Spenden finanziert werden müssten“, sagt Diakon
Albrecht. Wer die Haushaltsauflösung mit Bücher-für-den-
Michel unterstützen möchte – sei es mit einem Raum oder
Spenden – meldet sich bitte unter 040-600 892 86 oder sendet
eine Mail an info@michel-buecher.de. (ab)

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